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"Wild Edition" des Neiße Filmfestivals erfolgreich beendet

Großhennersdorf - 29. September 2020

Am Sonntagabend ging im Dreiländereck an der Neiße das 17. Neiße Filmfestival zu Ende. Mehr als 2.000 Filmfans und Festivalbesucher erlebten zur coronabedingten "Wild Edition" des Festivals an 15 Spielorten in Deutschland, Polen und Tschechien rund 60 Filme in drei Wettbewerben und verschiedenen Filmreihen sowie ein Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Filmgesprächen und Konzerten. Der Festivalfokus widmete sich 2020 unter dem Titel "Films for Future" aktuellen Themen wie Ressourcenausbeutung und Umweltverschmutzung, dem menschengemachten Klima- und Strukturwandel und den stark im öffentlichen Diskurs stehenden Braunkohleausstieg, welcher gerade in der Lausitz von besonderer Brisanz ist.

Deutscher Spielfilm "Jiyan" gewinnt Drei-Länder-Filmpreis

Bereits am Samstag wurden bei der Preisverleihung im Filmtheater Ebersbach die Neiße-Fische, die Preisskulpturen des Festivals, vergeben. Der mit 10.000 Euro dotierte "Drei-Länder-Filmpreis" der Sächsischen Kulturministerin für den besten Spielfilm ging an den deutschen Beitrag "Jiyan" (Leben) von Süheyla Schwenk. "Der Film porträtiert die aktuelle humanitäre Krise durch originelle, suggestive, mutige und kompromisslose cineastische Mittel. Es ist ein Film, der einen noch lange, nachdem der Abspann abgelaufen ist, weiter beschäftigt. Süheyla Schwenk und ihr Team haben ein kleines Meisterwerk kreiert. Wir wünschen diesem Meisterwerk ein großes Publikum.", so die Jury in ihrer Begründung. Süheyla Schwenk wurde für ihre Arbeit an "Jiyan" auch mit dem von der Stadt Görlitz gestifteten Preis für das beste Szenenbild ausgezeichnet.

Vier Neiße-Fische für Filme aus Tschechien und der Slowakei

"Sólo" von Artemio Benki erhielt den von "So geht sächsisch." gestifteten und mit 5.000 Euro dotierten Preis für den besten Dokumentarfilm im Wettbewerb. Die Jury lobte die Koproduktion aus Tschechien, Frankreich, Argentinien und Österreich als ein universelles, berührendes Filmporträt eines charismatischen Protagonisten im Kampf zwischen innerer Zerrissenheit und künstlerischer Berufung. Den vom Studierendenrat der Hochschule Zittau/Görlitz gestifteten Preis für den besten Kurzfilm erhielt der tschechische Beitrag "Dcera" (Tochter) von Daria Kashcheeva. In der Begründung der Jury heißt es: "Mit ihrem Film nimmt uns Daria Kashcheeva in eine ganz besondere Welt mit. Raue Pappmaché-Figuren in zerbrechlichen, handgemachten Settings erzählen von einem berührenden Konflikt zwischen Vater und Tochter als eine erfrischende Alternative zu den kindlich schematischen Hochglanzbildern des amerikanischen Blockbuster-Kinos."

Den von der Stadt Zittau gestifteten Preis für die beste darstellerische Leistung erhielten Milan Ondrík und František Beleš für ihr bewegendes Porträt von Vater und Sohn in "Nech je svetlo" (Es werde Licht) von Marko Škop (SK/CZ). Die Jury hob dabei besonders die schauspielerische Herausforderung hervor, Spannung und gleichzeitig Intimität in Krisenzeiten darzustellen, die von beiden Darstellern souverän gemeistert wurde. Der Neiße-Fisch für das beste Drehbuch, gestiftet vom Liberecký kraj, ging an den tschechisch-slowakischen Film "Vlastníci" (Die Eigentümer) von Jiří Havelka, der auch das Drehbuch schrieb.

Publikumspreise gehen nach Tschechien und Deutschland

Auch die Meinung des Publikums war gefragt: Der Publikumspreis für den besten Spielfilm im Programm des 17. Neiße Filmfestivals ging an "Vlastníci" (Die Eigentümer) von Jiří Havelka, beliebtester Dokumentarfilm wurde "Chci tě, jestli to dokážeš" (Ich will dich, wenn du es wagst) von Dagmar Smržová. Die Neiße-Fische für beide Langfilme wurden gestiftet vom Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON). Der von der Sächsischen Zeitung gestiftete Preis für den beliebtesten Kurzfilm ging an "Drübenland" von Arne Kohlweyer. Der Filmverband Sachsen vergab seinen Spezialpreis in diesem Jahr an das Filmprojekt "Pan Müller – hier geblieben!" von Patrick Weißig. Der Film beschäftigt sich mit der Lebensgeschichte von Jan Müller, der 1936 in Georgswalde, dem heutigen Jirikov, geboren wurde und die Veränderungen einer Region hautnah bezeugen kann.

Festivalmacher danken Publikum, Partnern und Helfern

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, einer der Schirmherren, hob in seinem Grußwort zur Preisverleihung in Ebersbach hervor, dass das Neiße Filmfestival in seiner Form einzigartig ist. "Hier gibt es ein Programm zu sehen, das in enger Zusammenarbeit zwischen Polen, Tschechen und Deutschen entstanden ist und auf besondere Weise gesellschaftsrelevante Themen aufgreift. Das macht es so interessant und facettenreich. Es ist gut, dass in diesem Jahr die Herausforderungen des Klima- und Strukturwandels im Fokus stehen. Denn gerade im Zuge der Pandemie sind die Themen in der öffentlichen Debatte etwas nach hinten gerückt. Ich schätze es daher sehr, dass die Veranstalter den Mut hatten, ein corona-konformes Konzept zu entwickeln, damit die Veranstaltung auch in diesem Jahr stattfinden kann.", so Kretschmer weiter.

Die Festivalmacher vom Kunstbauerkino Großhennersdorf um die dreiköpfige Festivalleitung - Ola Staszel, Antje Schadow und Andreas Friedrich - zeigten sich nach Abschluss des Festivals zufrieden: "Corona hat uns in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen gestellt, mit der Verschiebung des Festivaltermins, der Ausweisung Tschechiens als Risikogebiet am Abend vor dem Festivalstart und vielen weiteren Unwägbarkeiten. Umso mehr freuen wir uns über die Resonanz des Publikums, das uns trotz Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen die Treue gehalten hat. Ein besonderer Dank gilt unseren vielen Partnern und Unterstützern und vor allem unserem Team in der Festivalzentrale und in den Spielstätten, ohne die das Festival nicht möglich gewesen wäre."

Das 18. Neiße Filmfestival findet vom 18. bis 23. Mai 2021 statt.


Szenenbilder zu allen Preisträgerfilmen gibt es hier:
https://www.dropbox.com/sh/fk2uwkii4z7rprq/AAALIeh7pZhBKeoe5XTylb5za?dl=0 

Impressionen von der Preisverleihung gibt es hier:
https://www.dropbox.com/sh/p9d70z5vjwsthm0/AAC0DUONEpJBPNhDnOCcIl9ha?dl=0 

Weitere Festivalimpressionen gibt es hier:
https://www.dropbox.com/sh/9zb28ew624rw9h7/AAB5UneNm-zTDgZ3X3EnjD3Ua?dl=0

 

Drei-Länder-Filmpreis für „Jiyan” von Süheyla Schwenk - Deutscher Spielfilm gewinnt Hauptpreis beim 17. Neiße Filmfestival

Großhennersdorf/Ebersbach - 26. September 2020

Am morgigen Sonntag geht im Dreiländereck an der Neiße das 17. Neiße Filmfestival zu Ende. Das trinationale Filmfest präsentierte in diesem Jahr in einer coronabedingten „Wild Edition“ rund 60 Filme in drei Wettbewerben und diversen Filmreihen sowie ein Rahmenprogramm u.a. mit Ausstellungen, Filmgesprächen und Konzerten an 15 Spielorten in Deutschland, Polen und Tschechien. Bereits am Samstagabend wurden bei der Preisverleihung im Filmtheater Ebersbach die Neiße-Fische, die vom Strahwalder Künstler Andreas Kupfer gestalteten Preisskulpturen des Festivals, vergeben.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, einer der Schirmherren, hob in seinem Grußwort hervor, dass das Neiße Filmfestival in seiner Form einzigartig ist. „Hier gibt es ein Programm zu sehen, das in enger Zusammenarbeit zwischen Polen, Tschechen und Deutschen entstanden ist und auf besondere Weise gesellschaftsrelevante Themen aufgreift. Das macht es so interessant und facettenreich. Es ist gut, dass in diesem Jahr die Herausforderungen des Klima- und Strukturwandels im Fokus stehen. Denn gerade im Zuge der Pandemie sind die Themen in der öffentlichen Debatte etwas nach hinten gerückt. Ich schätze es daher sehr, dass die Veranstalter den Mut hatten, ein corona-konformes Konzept zu entwickeln, damit die Veranstaltung auch in diesem Jahr stattfinden kann.“, so Kretschmer weiter.

Der mit 10.000 Euro dotierte „Drei-Länder-Filmpreis“ der Sächsischen Kulturministerin für den besten Spielfilm, der vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus gestiftet wurde, ging an den deutschen Beitrag „Jiyan” (Leben) von Süheyla Schwenk. Die Jury mit dem deutschen Regisseur Philipp Eichholtz Regisseur, der polnischen Szenenbildnerin Jagna Dobesz und dem tschechischen Regisseur Václav Kadrnka musste sich im Wettbewerb zwischen je drei Spielfilmen aus Deutschland, Polen und Tschechien entscheiden. „Alle Charaktere in ‚Jiyan' fühlen sich real, wie echte Menschen an. Das macht dieses Drama über zwei Flüchtlinge in Berlin so herzzerreißend, fesselnd und traurig. Der Film porträtiert die aktuelle humanitäre Krise durch originelle, suggestive, mutige und kompromisslose cineastische Mittel. Es ist ein Film, der einen noch lange, nachdem der Abspann abgelaufen ist, weiter beschäftigt. Süheyla Schwenk und ihr Team haben ein kleines Meisterwerk kreiert. Wir wünschen diesem Meisterwerk ein großes Publikum.“, so die Juroren in ihrer Begründung.

Süheyla Schwenk wurde für ihre Arbeit an „Jiyan“ auch mit dem von der Stadt Görlitz gestifteten Preis für das beste Szenenbild ausgezeichnet. Ausschlaggebend war hier „… die meisterhafte Kombination von Realismus mit Elementen des emotionalen Szenenbildes, die etwas Magisches hat und gleichzeitig den Eindruck eines Dokumentarfilmes macht.“, so die Juroren.

Den von der Stadt Zittau gestifteten Preis für die beste darstellerische Leistung erhielten Milan Ondrík und František Beleš für ihr bewegendes Porträt von Vater und Sohn in „Nech je svetlo“ (Es werde Licht) von Marko Škop (SK/CZ). Die Jury hob dabei besonders die schauspielerische Herausforderung hervor, Spannung und gleichzeitig Intimität in Krisenzeiten darzustellen, die von beiden Darstellern souverän gemeistert wurde. Der Neiße-Fisch für das beste Drehbuch, gestiftet vom Liberecký kraj, ging an den tschechisch-slowakischen Film „Vlastníci“ (Die Eigentümer) von Jiří Havelka, der auch das Drehbuch schrieb. Die hervorragend besetzte, kammerspielartige Komödie war im Herbst 2019 der Überraschungserfolg in den tschechischen Kinos und wurde bereits mit drei tschechischen Filmpreise - den Český lev bzw. Czech Lions - ausgezeichnet.

Bester Dokumentarfilm: „Sólo“ von Artemio Benki (CZ/FR/AG/AT)

„Sólo“ von Artemio Benki erhielt den von „So geht sächsisch.“ gestifteten und mit 5.000 Euro dotierten Preis für den besten Dokumentarfilm. Der Film ist ein universelles, berührendes Filmporträt eines charismatischen Protagonisten im Kampf zwischen innerer Zerrissenheit und künstlerischer Berufung. Die Jury – Ondřej Kamenický, Festivalleiter des One World International Human Rights Documentary Film Festival, Filmkritikerin und Programmerin Ingrid Beerbaum sowie Adam Papliński, Betreiber der Plattform „Pitch the Doc” – hob in ihrer Begründung hervor: „Es sind die einfachen, universellen Geschichten, die uns am meisten berühren. Nach langer Zeit sozialer Isolation in einer psychiatrischen Klinik versucht ein talentierter junger Mann und Künstler sich ins normale Leben zurückzukämpfen. Ohne unnötiges Pathos oder Sensationslust begleitet der Regisseur ihn sensibel bei seinem Kampf, sich als Künstler wieder in die Gesellschaft einzugliedern und geht seiner kreativen Obsession nach. Voll tiefem Respekt für seinen Protagonisten balanciert der Film dabei behutsam zwischen naher Beobachtung und menschlicher Anteilnahme.“

Lobende Erwähnungen gab es im Dokumentarfilm-Wettbewerb für „Wieloryb z Lorino“ (Wal aus Lorino) von Maciej Cuske (PL) und „Zustand und Gelände“ von Ute Adamczewski (DE)

Bester Kurzfilm: „Dcera“ (Tochter) von Daria Kashcheeva (CZ)

Den Preis für den besten Kurzfilm erhielt der tschechische Beitrag „Dcera“ (Tochter) von Daria Kashcheeva. Über den vom Studierendenrat der Hochschule Zittau/Görlitz gestifteten Preis entschieden der deutsche Schauspieler, Musiker und Filmemacher Jürgen Heimüller, die tschechische Kuratorin Jana Čížkovská und der polnische Filmemacher Michał Hytroś, im Vorjahr Gewinner des Kurzfilmpreises an der Neiße. In der Begründung der Jury heißt es: „Die zeitgenössische Animation hat eine wirklich starke Stimme – nicht nur in der diesjährigen Filmauswahl, sondern auch bei europäischen Kurzfilmproduktionen generell. Wir haben uns entschlossen, diesen Fakt in unserer Entscheidung widerzuspiegeln und einen Animationsfilm auszuzeichnen. Mit ihrem Film „Dcera“ (Tochter) nimmt uns Daria Kashcheeva in eine ganz besondere Welt mit. Raue Pappmaché-Figuren in zerbrechlichen, handgemachten Settings erzählen von einem berührenden Konflikt zwischen Vater und Tochter als eine erfrischende Alternative zu den kindlich schematischen Hochglanzbildern des amerikanischen Blockbuster-Kinos. Mit anspruchsvoller Kameraoptik und dem intensiven Spiel mit verschwommenen Bildern haucht Kashcheeva den Szenen ein intimes Leben ein, welches uns mitnimmt in die Erinnerungen einer Kindheit voller Unbehaglichkeiten, Missverständnisse und Sprachlosigkeit. Insbesondere das Letztere, denn in Kashcheevas Film gibt es keine Dialoge. Stattdessen lässt uns das exzellente Sound-Design noch intensiver nach einem tröstenden Wort sehnen. Ein Film der mehr macht, als nur unsere Phantasie zu beflügeln.“

Eine lobende Erwähnung im Kurzfilm-Wettbewerb erhielt Nawojka Wierzbowska für „Bajka na niespokojny sen“ (Keine Gutenachtgeschichte).

Der Filmverband Sachsen vergab seinen Spezialpreis in diesem Jahr an das Filmprojekt „Pan Müller – hier geblieben!“ von Patrick Weißig. Der Film beschäftigt sich mit der Lebensgeschichte von Jan Müller, der 1936 in Georgswalde, dem heutigen Jirikov, geboren wurde und die Veränderungen einer Region hautnah bezeugen kann. Die Abstimmung für die Publikumspreise ist in diesem Jahr aufgrund des verkürzten Programms noch bis zum Festivalsonntag möglich. Die Publikumslieblinge werden nachträglich informiert und erhalten ihren Neiße-Fisch per Kurier.

Das 18. Neiße Filmfestival findet vom 18. bis 23. Mai 2021 statt.
 

Die Preisträger des 17. Neiße Filmfestival in der Übersicht:

Drei-Länder-Filmpreis der Sächsischen Kunstministerin für den besten Spielfilm (gestiftet vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus):
„Jiyan” (Leben) von Süheyla Schwenk (DE)
dotiert mit 10.000 Euro

Beste darstellerische Leistung (gestiftet von der Stadt Zittau):
Milan Ondrík und František Beleš für „Nech je svetlo“ (Es werde Licht) von Marko Škop (SK/CZ)
dotiert mit 1.000 Euro

Bestes Szenenbild (gestiftet von der Stadt Görlitz):
„Jiyan” (Leben) von Süheyla Schwenk (DE), Szenenbild: Süheyla Schwenk
dotiert mit 3.000 Euro

Bestes Drehbuch (gestiftet vom Liberecký kraj):
„Vlastníci“ (Die Eigentümer) von Jiří Havelka (CZ/SK), Drehbuch: Jiří Havelka
dotiert mit 1.000 Euro

Bester Dokumentarfilm (gestiftet von „So geht sächsisch.“):
„Sólo“ von Artemio Benki (CZ/FR/AG/ATL)
dotiert mit 5.000 Euro

Lobende Erwähnungen im Dokumentarfilm-Wettbewerb: „Wieloryb z Lorino“ (Wal aus Lorino) von Maciej Cuske (PL) und „Zustand und Gelände“ von Ute Adamczewski (DE)

Bester Kurzfilm (gestiftet vom Studierendenrat der Hochschule Zittau/Görlitz):
„Dcera“ (Tochter) von Daria Kashcheeva (CZ)
dotiert mit 1.000 Euro

Lobende Erwähnung im Kurzfilm-Wettbewerb: „Bajka na niespokojny sen“ (Keine Gutenachtgeschichte) von Nawojka Wierzbowska (PL)

Spezialpreis des Filmverband Sachsen:
„Pan Müller – hier geblieben!“ von Patrick Weißig (DE)
dotiert mit 1.000 Euro


Szenenbilder zu allen Preisträgerfilmen gibt es hier zum Download:
https://www.dropbox.com/sh/fk2uwkii4z7rprq/AAALIeh7pZhBKeoe5XTylb5za?dl=0

Impressionen von der Preisverleihung gibt es am 27.09. bis 12 Uhr hier via Dropbox: https://www.dropbox.com/sh/p9d70z5vjwsthm0/AAC0DUONEpJBPNhDnOCcIl9ha?dl=0
 

Programm für die „Neiße Filmfestival - Wild Edition 2020“ ab sofort online

Großhennersdorf - 13.08.2020

Vom 24. bis 27. September 2020 geht das Neiße Filmfestival in eine besondere 17. Auflage. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie musste der Festivaltermin in diesem Jahr vom Mai in den September verschoben werden. Dabei gab es auch einige Änderungen im geplanten Programm, mit weniger Filmreihen und überwiegend Spielorten in Deutschland. An nun vier Festivaltagen erwarten das Publikum trotzdem rund 60 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme sowie ein kleines Rahmenprogramm u.a. mit Ausstellungen, Gesprächen und Konzerten. Weiterlesen: Programm für die „Neiße Filmfestival - Wild Edition 2020“ ab sofort online (13.08.2020)
 

Autokino statt Kinosessel: Neiße Filmfestival zeigt am Wochenende zwei Filme auf dem Festplatz Zittau

Zittau/Großhennersdorf - 12.05.2020

Das diesjährige Neiße Filmfestival ist in den September verschoben, die Festivalkinos in der Region bleiben in diesen Tagen leer. Komplett müssen Kinofans aber nicht auf den Filmgenuss auf der großen Leinwand verzichten. Am 15. und 16. Mai präsentieren die Festivalmacher*innen vom KunstBauerKino Großhennersdorf in Zusammenarbeit mit der Hillerschen Villa, der Stadt Zittau und dem Gerhart-Hauptmann-Theater auf dem Festplatz Zittau an der Brückenstraße jeweils ab 20:30 Uhr ein Autokino mit je einem Film aus dem Festivalprogramm. Weiterlesen: Autokino statt Kinosessel: Neiße Filmfestival zeigt am Wochenende zwei Filme auf dem Festplatz Zittau (12.05.2020)
 

Neuer Termin für das 17. Neiße Filmfestival im September

Großhennersdorf - 04.05.2020

Eigentlich sollte am 12. Mai in Zittau das diesjährige Neiße Filmfestival starten. Zur 17. Festivalausgabe war wieder ein volles Programm mit Filmvorführungen und Veranstaltungen im Dreiländereck an der Neiße geplant. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens mussten die Festivalmacher*innen vom Kunstbauerkino Großhennersdorf jedoch für den Mai absagen. Weiterlesen: Neuer Termin für das 17. Neiße Filmfestival im September (04.05.2020)
 

Wegen Corona-Pandemie: Neiße Filmfestival muss umplanen

Großhennersdorf - 26.03.2020

Die 17. Ausgabe des Neiße Filmfestivals wird aufgrund der andauernden Corona-Pandemie nicht wie geplant im Mai stattfinden. Das haben die Festivalmacher vom Kunstbauerkino Großhennersdorf in Abstimmung mit Partnern und Förderern entschieden. Weiterlesen: Wegen Corona-Pandemie: Neiße Filmfestival muss umplanen (26.03.2020)
 

Mehr als 600 Filme bewerben sich für das 17. Neiße Filmfestival


Großhennersdorf, 24.01.2020

Vom 12. bis zum 17. Mai 2020 geht das Neiße Filmfestival im Dreiländereck an der Neiße in seine 17. Runde. Mehr als 600 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme sind in diesem Jahr bei den Festivalmachern im Kunstbauerkino in Großhennersdorf eingegangen und bewerben sich um einen Platz in drei Wettbewerben und diversen Filmreihen sowie um insgesamt acht der begehrten Neiße-Fische. Zu den eingereichten Beiträgen gehören neben Produktionen aus Deutschland, Polen und Tschechien, u.a. von verschiedenen Filmhochschulen, auch Koproduktionen hiesiger Filmemacher mit Partnern aus Portugal, Griechenland, Ägypten, dem Iran, Indien und Australien. Welche Filme es in die Auswahl für das Festivalprogramm schaffen, entscheidet sich bis Mitte März. Weiterlesen: Mehr als 600 Filme bewerben sich für das 17. Neiße Filmfestival (24.01.2020)
 

Call for entries: Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme für das 17. Neiße Filmfestival gesucht


Großhennersdorf, 01.09.2019

Vom 12. bis 17. Mai 2020 geht das Neiße Filmfestival im deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländereck in seine 17. Runde. Die Festivalmacher vom Kunstbauerkino in Großhennersdorf suchen dafür wieder Wettbewerbsbeiträge in den Kategorien Spielfilm, Kurzfilm und Dokumentarfilm, auf die insgesamt neun Neiße-Fische - die Preisskulpturen des Festivals - und rund 21.000 Euro Preisgeld warten. Neben den besten Filmen in jeder Kategorie und den Publikumslieblingen werden u.a. die beste darstellerische Leistung, das beste Drehbuch und das beste Szenenbild prämiert. Außerdem wird ein Spezialpreis an einen Film aus dem gesamten Festivalprogramm vergeben, welcher sich dem Verständnis der Nachbarschaft von Deutschland, Polen und Tschechien widmet. Weiterlesen: Call for entries: Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme für das 17. Neiße Filmfestival gesucht (01.09.2019)

 

16. Neiße Filmfestival zieht mehr Besucher ins Dreiländereck

Großhennersdorf, 13.05.2019

Am Sonntagabend ging im Dreiländereck an der Neiße das 16. Neiße Filmfestival zu Ende. Mehr als 7.500 Filmfans und Festivalbesucher erlebten in den vergangenen Tagen an 20 Spielorten in Deutschland, Polen und Tschechien rund 120 Filme in drei Wettbewerben und diversen Filmreihen sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm u.a. mit Ausstellungen, Workshops, einer Lesung und Konzerten. Der Festivalfokus widmete sich im Wahljahr 2019 dem "Homo politicus". Weiterlesen: 16. Neiße Filmfestival zieht mehr Besucher ins Dreiländereck (13.05.2019)
 

Drei-Länder-Filmpreis für "Das melancholische Mädchen"


Großhennersdorf, 11.05.2019
Am morgigen Sonntag geht im Dreiländereck an der Neiße das 16. Neiße Filmfestival zu Ende. Das trinationale Filmfest präsentierte in diesem Jahr rund 120 Filme in drei Wettbewerben und diversen Filmreihen sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm u.a. mit Ausstellungen, Workshops und Komzerten an 20 Spielorten in Deutschland, Polen und Tschechien. Bereits am Samstagabend wurden im Miejski Dom Kultury im polnischen Zgorzelec bei der Preisverleihung die Neiße-Fische, die vom Strahwalder Künstler Andreas Kupfer gestalteten Preisskulpturen des Festivals, vergeben. Weiterlesen: Drei-Länder-Filmpreis für "Das melancholische Mädchen" (11.05.2019)
 


► Schirmherren des 17. Neiße Filmfestivals sind Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Martin Půta, Hauptmann der Region Liberec, und Rafał Gronicz, Bürgermeister von Zgorzelec. Das 17. Neiße Filmfestival wird gefördert durch und mit Mitteln von: Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kunst und Tourismus, Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien, Landkreis Görlitz - Wokrjes Zhorjelc, Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Mitteldeutsche Medienförderung, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds, Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Liberecký kraj.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.


► Bildmaterial zum 17. Neiße Filmfestival zum Download:
https://www.dropbox.com/sh/jr47wkbcq55qckc/AAAPUj-HNgqk3n1xjpLeKzaSa?dl=0


►Die Akkreditierung für das Neiße Filmfestival ist einfach online möglich und für Medienvertreter selbstverständlich kostenfrei. Für unsere Planung bitten wir Sie, sich möglichst bis zum 10. September 2020 um 12 Uhr zu registrieren.

Downloads

Fotos

 

Die Festivalleitung des Neiße Filmfestival

Bild 1 (Andreas Friedrich, Ola Staszel, Antje Schadow)
(© Hannes Rönsch)

Bild 2 (Antje Schadow, Andreas Friedrich, Ola Staszel)
(© Hannes Rönsch)


 

Ola Staszel

 

► screen-s/w oder ►print-col
(© Jakub Purej)


 

Antje Schadow

 

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(© Hannes Rönsch)


 

Andreas Friedrich

 

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(© Jakub Purej)


 

Das Team des Neiße Filmfestival 2019

Bild 1
(© Hannes Rönsch)

 

Die Neiße-Fische 2019

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(© Hannes Rönsch)

 

Open Air in Görlitz

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(© Hannes Rönsch)

Grafik

Das Plakat des Neiße Filmfestival 2019

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(© KunstBauerKino e.V.)

Logos

 

Das Logo des Neiße Filmfestival 2017

Das NFF-Logo darf für Presseberichte ohne Rücksprache genutzt werden.

Jede anderweitige Nutzung ist mit dem Neiße Filmfestival abzusprechen.

     

► schwarz-weiß | ► CMYK | ► transparent-weiß
(© KunstBauerKino e.V.)


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